Im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei den neu gewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Stimmkreis hat der Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel (CSU), den neuen Schwarzenbrucker Bürgermeister Martin Glienke im Rathaus besucht. Im Mittelpunkt des offenen und konstruktiven Gesprächs standen aktuelle Themen und Zukunftsfragen der Gemeinde.
„Mir ist der direkte Kontakt zu unseren Kommunen ein echtes Herzensanliegen. Ich gratuliere Martin Glienke zu seiner Wahl und wünsche ihm sowie dem gesamten Gemeinderat viel Erfolg, eine glückliche Hand und gute Entscheidungen“, so Dünkel.Freistaat stärkt Kommunen mit Geld und weniger Bürokratie
Die Unterstützung der Kommunen hat im Freistaat Bayern einen besonders hohen Stellenwert, betonte der Abgeordnete. Dabei stehen derzeit sowohl eine starke finanzielle Ausstattung als auch der konsequente Abbau bürokratischer Hürden im Mittelpunkt der Landespolitik. So hat die Gemeinde Schwarzenbruck seit 2023 mehr als 8 Millionen Euro an finanzieller Unterstützung zur freien Verfügung vom Freistaat erhalten, davon allein 2,14 Millionen Euro im Jahr 2026. Das gesamte Nürnberger Land profitiert in diesem Jahr von über 91 Millionen Euro aus Schlüsselzuweisungen des Freistaats und dem Investitionspaket des Bundes. Dennoch bleibt die Finanzlage vieler Kommunen angespannt: Steigende Kosten bei gleichzeitig konjunkturell bedingten Steuereinnahmerückgängen setzen die Gemeindehaushalte unter Druck. Neben einer soliden Finanzausstattung komme es daher darauf an, die Belastungen der Kommunen auch durch gezielten Bürokratieabbau spürbar zu senken, erklärt Dünkel.
Ein konkreter Schritt in diese Richtung ist das seit dem 16. Mai 2026 geltende Bayerische Modellregionengesetz – das sogenannte „Einfach-mal-machen-Gesetz". Es ermöglicht Städten, Gemeinden und Landkreisen, sich als Modellregionen zu bewerben und befristet von bestimmten Landesvorschriften abzuweichen, um Verfahren zu vereinfachen und praxistaugliche Lösungen direkt vor Ort zu erproben. Was sich dabei bewährt, soll schrittweise auf ganz Bayern übertragen werden. „Der Freistaat lässt seine Kommunen nicht allein – weder bei der Finanzierung noch beim Abbau unnötiger Bürokratie. Beides zusammen verschafft unseren Städten und Gemeinden die Handlungsspielräume, die sie brauchen", so Dünkel.
Verkehrssicherheit auf der B8 bleibt gemeinsames Anliegen
Auch die Situation an der Bundesstraße B8 war Thema des Gesprächs. Nachdem es auf Initiative von Norbert Dünkel bereits gelungen ist in den Nachtstunden eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zu erreichen, wünschen sich viele Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin eine dauerhafte Temporeduzierung, um die Verkehrssicherheit vor Ort weiter zu verbessern, so Bürgermeister Glienke. Er sieht in punktuellen, dauerhaften Tempo-30-Abschnitten in Verbindung mit stationären Geschwindigkeitsmessanlagen einen pragmatischen Weg, die Situation nachhaltig zu entschärfen. Norbert Dünkel wird das Thema mit Bürgermeister Martin Glienke aufgreifen und noch in diesem Jahr ein Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt und dem Landratsamt suchen.
