Großer Erfolg: Nürnberger Land wird „Inklusive Region“

Initiative zeigt Wirkung

16.06.2026 | München / Nürnberger Land
Im Februar unterzeichnete Norbert Dünkel (4. v. r.) gemeinsam mit weiteren Unterstützern aus dem Landkreis die Bewerbung zur „Inklusiven Region“ – nun wurde sie erfolgreich bestätigt.
Im Februar unterzeichnete Norbert Dünkel (4. v. r.) gemeinsam mit weiteren Unterstützern aus dem Landkreis die Bewerbung zur „Inklusiven Region“ – nun wurde sie erfolgreich bestätigt.

Das Nürnberger Land wird ab dem Schuljahr 2026/2027 offiziell zur „Inklusiven Region“. Für den heimischen Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel ist das eine hervorragende Nachricht und ein starkes Signal für mehr Teilhabe, bessere Förderung und ein gelungenes Miteinander in der Region.

„Als fraktionsübergreifender Sprecher für die Inklusion im Bayerischen Landtag habe ich mich gerne dafür eingesetzt, dass auch mein Heimatlandkreis Inklusive Region wird. Ich freue mich außerordentlich, dass das Nürnberger Land mit der Ernennung für alle Bemühungen unserer Schulen vor Ort honoriert wird“, betont Norbert Dünkel.

Im Bewerbungsverfahren konnte das Nürnberger Land mit einem über Jahre gewachsenen Netzwerk überzeugen. Die enge Zusammenarbeit von Schulen, Jugendhilfe, Kommunen und vielen weiteren Partnern bildet die Grundlage dafür, Inklusion nachhaltig in der Region zu verankern. Besonders positiv bewertet wurde, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien aktiv in die Entwicklungsprozesse eingebunden werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Schule, um Kinder von Anfang an bestmöglich zu begleiten.

Für Norbert Dünkel ist die Auszeichnung ein wichtiger Schritt mit konkreten Verbesserungen: „Damit wird eine weitere Professionalisierung der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf auf den Weg gebracht, die Vernetzung aller Schularten gestärkt und mehr personelle Unterstützung ermöglicht.“

Vier Jahre bis zum Ziel

Besonders freut den Abgeordneten, dass dieser Erfolg an einen gemeinsamen Prozess anknüpft, der bereits vor einigen Jahren angestoßen wurde:
„Besonders stolz bin ich, dass unsere Schulen im Landkreis diesen Weg nun beschreiten, nachdem wir den Prozess 2022 mit meiner Impulsveranstaltung gemeinsam angestoßen haben.“

Auch Kultusministerin Anna Stolz würdigte die Entscheidung und hob hervor, dass im Nürnberger Land viele Partner Hand in Hand arbeiten, um Teilhabe von Anfang an zu ermöglichen und Barrieren abzubauen. Sozialministerin Ulrike Scharf unterstrich, dass im Nürnberger Land Inklusion bereits gelebt werde und das Prädikat „Inklusive Region“ ein starkes Zeichen für das Engagement vor Ort setze.

Norbert Dünkel dankt allen Beteiligten, die zu dieser Auszeichnung beigetragen haben: den Schulen, den Kommunen, der Jugendhilfe, den Familien, Beratungsstellen, Initiativen und ehrenamtlich Engagierten. „Die Ernennung ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Gemeinsam wollen wir im Nürnberger Land weiter daran arbeiten, dass alle Kinder und Familien die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, und dass Inklusion in allen Lebensbereichen noch stärker selbstverständlich wird.“

Hintergrund: Initiative „Inklusive Regionen“

Die Initiative „Inklusive Regionen“ wurde 2019 vom Bayerischen Kultusministerium gemeinsam mit dem Sozialministerium gestartet. Ziel ist es, schulische und außerschulische Akteure stärker zu vernetzen und gemeinsam passgenaue Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen beziehungsweise besonderen Förderbedarf weiterzuentwickeln.