Fit fürs Leben statt nur fit für Prüfungen

Norbert Dünkel begrüßt Ausbau der Alltagskompetenzen an Bayerns Schulen – „Junge Menschen brauchen mehr als Fachwissen“

13.10.2026 | München / Nürnberger Land
Auch gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Projektwochen „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“. Foto: KI-generiertes Beispielbild
Auch gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Projektwochen „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“. Foto: KI-generiertes Beispielbild

Der heimische Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel (CSU), Mitglied im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags, begrüßt den aktuellen Zwischenbericht der Bayerischen Staatsregierung zum Ausbau des Konzepts „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“. Schule müsse junge Menschen nicht nur mit Wissen ausstatten, sondern sie auch auf die Herausforderungen des Alltags vorbereiten. Dazu gehören beispielsweise der verantwortungsvolle Umgang mit Geld, gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und der bewusste Umgang mit der eigenen Gesundheit. Für Dünkel ist klar: „Schule muss junge Menschen nicht nur auf Prüfungen vorbereiten, sondern auf das Leben. Deshalb ist die Stärkung von Alltagskompetenzen im Rahmen von Projektwochen ein richtiger und notwendiger Schritt.“ Der Abgeordnete hat sich in den vergangenen Jahren intensiv für die Weiterentwicklung dieses Ansatzes eingesetzt und dessen parlamentarische Begleitung maßgeblich mitgestaltet.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, wurde das erfolgreiche Konzept seit dem Schuljahr 2025/2026 nochmals ausgeweitet. Künftig können mehr als zwei Jahrgangsstufen zwischen den Klassen 1 bis 4 beziehungsweise 5 bis 9 an den Projektwochen teilnehmen. Zudem ist ab dem Schuljahr 2026/2027 auch eine flexiblere Durchführung an Einzeltagen möglich. Ebenso wurde die Teilnahme auf die 10. Jahrgangsstufe erweitert.

Hohe Zustimmung an den Schulen

Besonders erfreulich ist aus Sicht Dünkels, dass die Evaluation des Projekts ein sehr positives Bild zeichnet: 95 Prozent der befragten Schulen gaben an, die Ziele des Konzepts mit den Projektwochen eher oder ganz erreicht zu haben. Bereits im ersten Jahr der freiwilligen Ausweitung wurde zudem an 28 Prozent der Schulen eine zweite Projektwoche durchgeführt.

„Diese Zahlen zeigen deutlich: Das Konzept funktioniert in der Praxis und wird von den Schulen angenommen. Genau darauf kommt es an. Wenn Schülerinnen und Schüler lernen, mit Geld umzugehen, sich gesund zu ernähren, verantwortungsvoll zu handeln oder ihren Alltag selbstständig zu organisieren, dann ist das ein Gewinn fürs ganze Leben“, betont Dünkel.

Wichtiger Beitrag für Familien

Gerade auch für Familien im Nürnberger Land sei die Stärkung der Alltagskompetenzen ein wichtiges Signal, so Dünkel weiter. In Gesprächen vor Ort werde immer wieder deutlich, dass sich viele Eltern wünschen, dass Schule neben der klassischen Wissensvermittlung auch lebenspraktische Fähigkeiten stärker in den Blick nimmt.

„Alltagskompetenz ist kein Nebenthema, sondern eine zentrale Zukunftsfrage. Wer früh lernt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, ist besser gerüstet – in der Schule, im Beruf und im persönlichen Leben. Deshalb war und ist es mir wichtig, dieses Konzept politisch mit voranzubringen“, erklärt der Abgeordnete.

Mehr Flexibilität, weniger Bürokratie

Positiv bewertet Dünkel auch, dass die Staatsregierung die Rückmeldungen der Schulen aufgegriffen hat. So wurden die Förderbedingungen und organisatorischen Vorgaben angepasst, damit die Projektwochen unbürokratischer und flexibler umgesetzt werden können und die Schulen bei der Umsetzung mehr Spielraum haben.

Für Norbert Dünkel steht fest, dass der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt werden muss. „Unser Ziel muss eine Bildung sein, die Herz, Kopf und Hand gleichermaßen anspricht. Die Projektwochen zu den Alltagskompetenzen leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so der Abgeordnete.