Der Landkreis Nürnberger Land verzeichnet den niedrigsten Kriminalitätsstand der letzten zehn Jahre. Das geht aus der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 hervor, zu das Innenministerium eine umfassende Broschüre zur Sicherheitslage in Bayern veröffentlicht hat. Mit 4.566 erfassten Straftaten im Landkreis sind die Zahlen erneut gesunken und liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Norbert Dünkel, Stimmkreisabgeordneter für das Nürnberger Land und Mitglied im Innenausschuss des Bayerischen Landtags, begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich:
„Diese Zahlen sind ein starkes Signal: Das Nürnberger Land ist eine der sichersten Regionen in ganz Deutschland. Das verdanken wir in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern, die verantwortungsvoll miteinander umgehen – und einer Polizei in unseren Inspektionen, die täglich hervorragende Arbeit leistet. Diesen Kurs werden wir konsequent weiter stärken."Die Aufklärungsquote im Landkreis stieg auf 65,0 Prozent – ein weiteres Plus von 1,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich: Sexualdelikte gingen um 36 Fälle zurück, Diebstahlsdelikte um 97 Fälle. Leichte Anstiege bei Rohheitsdelikten (+24) und Sachbeschädigungen (+25) werden im Lagebericht der Polizei als nicht signifikant bewertet.
Bayern setzt bundesweit Maßstäbe
Die positive Entwicklung im Nürnberger Land spiegelt einen gesamtbayerischen Trend wider. Bayern ist erneut das sicherste Bundesland in Deutschland. Außer dem Corona-Jahr 2021 war 2025 das sicherste Jahr seit 1978. Insgesamt wurden in Bayern 542.414 Straftaten erfasst – 24.238 weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote von 66 Prozent liegt knapp zehn Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und Bayern verzeichnet deutschlandweit das geringste Einbruchsrisiko.
Dass Sicherheit kein Selbstläufer ist, zeigt sich im Blick auf die Investitionen: Im Jahr 2026 stehen rund 4,8 Milliarden Euro für die Polizei bereit – mehr als 55 Prozent des gesamten Innenressort-Budgets. Im Doppelhaushalt 2026/2027 sind 200 zusätzliche Polizeistellen ab 2027 vorgesehen – ein neuer Höchststand. Im Juli 2025 haben fast 1.600 neue Polizistinnen und Polizisten in der Nürnberger Frankenhalle ihren Diensteid abgelegt. Norbert Dünkel betonte dabei: „Die jungen Menschen übernehmen mit ihrer Berufswahl eine besondere Verantwortung für die Sicherheit in Bayern. Hierfür verdienen sie unseren Respekt und volle Rückendeckung der Politik."
Das dieser Dienst besonders viel von den Polizeibeamtinnen und Beamten abverlangt, zeigen weitere Zahlen des Innenministeriums: Mit 4.227 Notrufen täglich und 1,79 Millionen Einsätzen im Jahr 2025 war die Bayerische Polizei rund um die Uhr gefordert.
Moderne Sicherheit – auch an den Grenzen und in der Luft
Neben der allgemeinen Kriminalitätsbekämpfung setzt die bayerische Politik auch auf einen starken Schutz der Grenzen. Mit über 960 Einsatzkräften erreicht die Bayerische Grenzpolizei 2026 einen neuen Höchststand. Die Zahl unerlaubter Einreisen ist innerhalb von zwei Jahren um rund 60 Prozent zurückgegangen, Schleuserfälle sanken um 34 Prozent. Seit April 2026 ist zudem das neue Drohnenkompetenz- und -abwehrzentrum (DKAZ) in Erding mit 40 Spezialkräften operativ – ein Zeichen, dass Bayern auch auf neue Bedrohungslagen konsequent reagiert.
