Bayern stärkt das Krankenhaus Lauf – Ein starkes Signal für die Region!
Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel: „Ein entscheidender Schritt für die Gesundheitsversorgung im Nürnberger Land“
Lauf / München , 03.12.2024, 11:30 Uhr
Der Bayerische Krankenhausplanungsausschuss hat am 27. November 2024 einen zukunftsweisenden Beschluss gefasst: Die Bettenzahl des Krankenhauses Lauf wird im Bayerischen Krankenhausplan von 188 auf 210 erhöht. Diese Entscheidung unterstreicht die herausragende Bedeutung des Krankenhauses für die Grund- und Regelversorgung im Nürnberger Land. Es soll langfristig als leistungsfähiger und moderner Standort für die Region etabliert werden.
(v.l.n.r.) Verwaltungschef Guido Schmidt und Geschäftsführer Marco Zipfel berichteten Norbert Dünkel über die aktuellen Pläne zur Weiterentwicklung des Krankenhauses in Lauf, die dank der Unterstützung des Freistaats nun umgesetzt werden können.
Herausforderungen der Krankenhausversorgung
Die positive Entwicklung fällt in eine Zeit tiefgreifender Reformen im Gesundheitswesen. Die bundesweite Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bringt gerade für den ländlichen Raum einschneidende und oft negative Veränderungen. Gleichzeitig haben die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie die Anforderungen an die Krankenhäuser nachhaltig verändert.
Geschäftsführer Zipfel hat mit seinem Team bereits Ende 2023 proaktiv auf diese Herausforderungen reagiert und ein zukunftsweisendes Medizinkonzept entwickelt. Dieses Konzept, das in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgestimmt wurde, soll die medizinische Versorgung im Nürnberger Land zukunftsfähig machen.
Konzept für Modernisierung und Erweiterung
„Die Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses ist eine Bestätigung unserer Strategie und eröffnet den Weg für dringend benötigte Investitionen am Standort Lauf“, erklärte Marco Zipfel. Der Geschäftsführer kündigte an, die nächsten Schritte unverzüglich einzuleiten, um die geplanten Maßnahmen umzusetzen.
Die wesentlichen Maßnahmen sind:
- Anbau eines zusätzlichen Operationssaals – zur Erhöhung der OP-Kapazitäten.
- Kernsanierung und Neugestaltung der Notaufnahme – für schnellere und effizientere Notfallversorgung.
- Erweiterung der Bettenstationen um 22 Betten – zur Deckung der steigenden Patientennachfrage.
- Neuanlage der Funktionsabteilung Innere Medizin sowie der Bereitschafts- und Diensträume – für optimierte Abläufe und modernste Infrastruktur.
"Ein starkes Fundament für eine gesicherte Zukunft"